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Meldung vom 25.08.2003 20:17 |
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Fraunhofer-Institut entwickelt virtuellen
Reiseführer Die Daten erhalte das etwa 500 Euro teure Gerät von CD, per Internet
oder über digitalen Rundfunk. Dabei aktualisiere es sich immer wieder
selbst und sei auch lernfähig. "Wenn der Benutzer kein Interesse
beispielsweise an Museen hat und bei diesen Themen das Gerät ausschaltet,
merkt es sich das. Künftig verschont es den Fahrer mit Informationen zu
Museen", sagte Olaf Korte vom Institut. Im Moment befindet sich das System noch in der Testphase. In einem
Pilotprojekt soll es in den nächsten Monaten bei Verkehrsfahrten getestet
werden. Als kleinen, tragbaren Taschencomputer für Radfahrer oder
Fußgänger gäbe es das System voraussichtlich Mitte nächsten Jahres. Wann
es in Autos eingebaut werde, hänge mit dem Erfolg der Testfahrten und dem
Interesse der Automobilindustrie zusammen. Ein weiterer Einsatzbereich des
virtuellen Reiseführers sei der Tourismus. In Stadt- und Reisebussen
könnte UMIS den Reisenden über Bildschirm und Kopfhörer -- sogar in
verschiedenen Sprachen -- mit akustischen und multimedialen Informationen
zu historischen Gebäuden, Gaststätten, Hotels oder aktuellen
Veranstaltungen versorgen, teilte Korte mit. (dpa) / (jk/c't)
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